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Als Geschäftsführer des Studierendenwerks hat Jürgen Allemeyer großen Anteil an dem umfangreichen Beratungsangebot für Studierende in Hamburg. Sein Team bietet Studierenden und Studieninteressierten Beratung rund um finanzielle, aber auch soziale, persönliche und wirtschaftliche Fragen. Sein Ziel ist, dass niemand mehr sein Studium abbrechen muss – vor allem nicht aus finanziellen Gründen.

Wo liegen die Schwerpunkte der Beratungsangebote durch das Studierendenwerk?

Wir wollen Studieninteressierten Mut zum Studium machen, Wege zum Studium aufzeigen und Studierende dabei unterstützen ihren Weg durchs Studium auch dann zu meistern, wenn es kriselt, sei es aus persönlich oder finanziellen Gründen. Dafür haben wir unser Beratungszentrum in der Grindelallee.

Im BeSt – Beratungszentrum Studienfinanzierung dreht sich alles um BAföG, Stipendien, Studienkredite, Bildungsfonds und Darlehen. Die unabhängigen ExpertInnen beraten Studierende dabei, ihre individuell günstigste Finanzierungsoption zu finden, denn ein Studium muss nicht am Geld scheitern!

Unser Beratungszentrum Soziales & Internationales (BeSI) unterstützt Studierende und Studieninteressierte bei der Klärung von sozialen, persönlichen und wirtschaftlichen Fragen – vertraulich und kostenlos. Unsere Beratungsschwerpunkte sind Studieren mit Kind, Studieren mit chronischer Erkrankung oder Behinderung und Internationales. Studierende, die sich in einer akuten und vorübergehenden Notlage befinden, können außerdem zum Beispiel eine Beihilfe oder Freitische für kostenfreie Essen in den Mensen des Studierendenwerks beantragen. Auf unserer Homepage kann man sich ausführlich informieren.

Gibt es eigentlich Unterschiede zu den Beratungen, die direkt von den Hochschulen angeboten werden?

Die hochschuleigenen Angebote sind sehr vielfältig und je nach Hochschule unterschiedlich. Sie berücksichtigen zum Beispiel die „Hin-Orientierung“ auf ein Studium, wie die Wahl des passenden Studienfaches, die Inhalte von Studiengängen, die Gestaltung des Studiums, aber auch Lerntechniken und Coachings sowie psychologische Beratung mit einer Vielzahl von Seminaren und Unterstützungsmöglichkeiten.

Auch hier finden sich detailliertere Informationen auf den Websites der jeweiligen Hochschulen. Die Angebote der Hochschulen und die des Studierendenwerks ergänzen sich mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten sehr gut.

Ein Studienausstieg wird häufig als „persönliches Scheitern“ empfunden und daher lange hinausgezögert. Was raten Sie den vielen „stillen“ Zweifelnden, die sich bislang noch nicht beraten lassen haben?

Diese „stillen“ Zweifelnden laden wir ein, sich nicht schamhaft zu „verstecken“ sondern sich frühzeitig über Unterstützungsmöglichkeiten und Alternativen zu informieren. Wir werden unser Angebot insbesondere für diese Zielgruppe weiterentwickeln und wollen Studienzweifler direkt ansprechen – sei es um sie im Studium zu halten, sei es um ihnen den Ausstieg zu erleichtern und Mut zu einem Neuanfang zu machen. Wir begrüßen das shift Programm und wirken dort gerne mit.

Diejenigen, die aus finanziellen Gründen am Studium zweifeln, sollten wissen, dass ein Studium nicht am Geld scheitern muss. Je nach persönlicher Lebenslage sind das Beratungszentrum Studienfinanzierung (BeSt) oder das Beratungszentrum Soziales & Internationales (BeSI) des Studierendenwerks Ansprechpartner. Und auch an den Hochschulen gibt es viele Ansprechpartner für ratsuchende Studierende.

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