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Die meisten Studierenden empfinden es erst einmal als Versagen, wenn sich abzeichnet: Studieren, das ist doch nicht das Wahre für mich. Dieses Gefühl kann ganz schön einsam machen. Muss es aber nicht: Immerhin 29 Prozent aller Bachelor-Studierenden stellen die Weichen für ihre berufliche Zukunft neu und shiften aus der Hochschule in eine andere berufliche Karriere. Und was geben Zahlen und Statistiken sonst noch her? Lest selbst – passende shift-Tipps inklusive

 

1. shiften – die häufigsten Gründe

Dass es mit dem Studium nicht läuft, kann viele Gründe haben: falsches Studienfach, finanzielle Nöte, persönliche Veränderungen, fehlende Eigenmotivation, unzutreffende Erwartungen an das Fach, Sehnsucht nach mehr praktischer Arbeit, schwierige Bedingungen an der Uni … Am häufigsten geben Studienaussteigende folgende Motive an:

ausschlaggebende Gründe Studienausstieg:

30 %    Leistungsprobleme

 17 %    mangelnde Studienmotivation

15 %    lieber praktische Tätigkeit

11 %    finanzielle Situation

11 %    persönliche Gründe

Quelle: Bericht Zwischen Studienerwartung und Studienwirklichkeit, DZHW 2017, S. 23

 

>>> Der shift-Tipp <<<

Trifft auch auf dich zu? Noch kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen!  Womöglich kannst du mit passenden Aufbaukursen dein Wissen aufstocken, mit Unterstützung von Studienberatenden neue Motivation schöpfen und deine persönliche Situation klären oder dich über Finanzierungsmöglichkeiten informieren. Lote mit dem shift-Wegweiser genauer aus, welche Optionen du hast:

 

 

2. shiften – wann die meisten gehen

Gehen oder bleiben? Die Entscheidung dieser Frage benötigt Zeit – je nach Art des Studienabschlusses fällt sie jedoch früher oder später. Insgesamt shiften Studienzweifelnde im Durchschnitt nach 4,7 Semestern. Knapp die Hälfte geht jedoch bereits in den ersten beiden Semestern, knapp ein Drittel steigt im dritten oder vierten Semester aus.

Zeit bis zum Studienausstieg:

1. und 2. Semester 47 % Bachelor-Abschluss 27 % Staatsexamen

3. und 4. Semester 29 % Bachelor-Abschluss 22 % Staatsexamen

5. und 6. Semester 12 % Bachelor-Abschluss 7 % Staatsexamen

7. und 8. Semester 7 % Bachelor-Abschluss 8 % Staatsexamen

Quelle: Bericht Zwischen Studienerwartung und Studienwirklichkeit, DZHW 2017, S. 47

 

>>>Der shift-Tipp <<<

Du überlegst auch? Gönn dir Zeit zur Orientierung! Karriere-Entscheidungen brauchen Zeit. Das gilt auch für die Überlegung, aus dem Studium auszusteigen und neue Berufswege einzuschlagen. Lass dich nicht vom Gefühl drängeln, zu schnell zu alt für Alternativen zu werden. Informier dich über Alternativen an der Hochschule und im Berufsleben – und triff deine Entscheidung in Ruhe. Nutze die shift-Übersicht aller Beratungs- und Vermittlungsangebote.

 

 

3. shiften – mit Berufsausbildung zufriedener

Die Entscheidung für den Studienausstieg ist gefallen – und nun? Statistisch betrachtet können diejenigen, die gezielt in eine Berufsausbildung geshiftet sind, zuversichtlich in die Zukunft blicken. Sie sind überwiegend so zufrieden mit ihrem Berufsleben wie Absolventinnen und Absolventen – und mit einigen Aspekten sogar zufriedener.

So zufrieden sind shifterinnen und shifter in eine Berufsausbildung:

90 %    Tätigkeit

85 %    Arbeitsbedingungen

83 %    Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

81 %    Sicherheit des Arbeitsplatzes

72 %    Karrieremöglichkeiten

68 %    gesellschaftl. Anerkennung der Berufstätigkeit

68 %    Familienfreundlichkeit

51 %    Einkommen

Quelle: Bericht Zwischen Studienerwartung und Studienwirklichkeit, DZHW 2017, S. 254

 

>>> Der shift-Tipp <<<

Wie bekomme ich meinen Traumjob? Du weißt schon, dass es an der Uni nicht weitergehen soll, hast dich für eine Ausbildung entschieden – aber wie du am besten einen passenden Ausbildungsbetrieb finden kannst, ist dir noch unklar? Die shift- Bewerbungsservices unterstützen dich beim Einstieg in die Ausbildung.

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