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Unter dem Dach der Handelskammer Hamburg bringt der Integrierte Ausbildungsservice (INTAS) Ausbildungsunternehmen und Ausbildungssuchende zusammen. Was genau das mit dem Studienausstieg zu tun hat, weiß INTAS-Mitarbeiter Jens Steinbeck: „Studienaussteiger wenden sich vermehrt an uns und kommen so in die Berufsausbildung. Denn gerade Aussteiger können für Unternehmen interessant sein.“

Das hat auch Informatik-Studienaussteiger Johannes Heise erlebt. Gerade der mathematische Teil, der für das Vorankommen im Studienverlauf wichtig ist, lag ihm nicht. Er stieg aus, bekam über shift den Kontakt zu INTAS und nahm dort am Bewerbungstest teil: „In der Folge bekam ich vier bis fünf Ausbildungsplätze bei Unternehmen vorgeschlagen, auf die ich vorher so noch nicht gestoßen bin. Am Ende konnte ich mir sogar aussuchen, wo ich gerne arbeiten möchte.“

Bald beginnt seine Ausbildung zum Fachinformatiker – ein Bereich, der ihm durchs Studium durchaus bekannt ist – und genau hierin liegt sein Vorteil, denn Bewerber mit fachlichen Vorkenntnissen sind für viele Ausbildungsbetrieben von Interesse und Studienaussteiger in dieser Hinsicht ideal. „Oft haben diese Erfahrungen zu bieten, die ihnen in einer Ausbildung zugute kommen. Außerdem arbeiten Aussteiger häufig selbstständiger und bringen generell ein gutes Bildungsniveau mit“, erklärt Jens Steinbeck.

Und Johannes Heise ergänzt: „Im Bewerbungsgespräch musste eine Personalreferentin über meinen Ausstieg sogar schmunzeln, da ein anderer Azubi in ihrem Unternehmen sein Studium aus demselben Grund abgebrochen hatte.“

Foto (oben): istockphoto.com

Jens Steinbeck

 

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