Woche der Ausbildung vom 24.-27. Februar 2020

Der Hamburger Ausbildungsmarkt bietet auch 2020 zahlreiche spannende Ausbildungsberufe an. Alles ist möglich, ob im kaufmännischen oder technischen Bereich, im Gesundheitswesen, der Telekommunikation oder im Handwerk. Aber ebenfalls soziale oder erzieherische Ausbildungsangebote stehen in diesem Jahr reichlich zur Verfügung. Vom 24. – 27. Februar 2020 zeigen 34 Hamburger Ausbildungsunternehmen, welche Ausbildungsberufe sie anzubieten haben. Junge Azubis erzählen von ihrer Ausbildung, zeigen Dir den Betrieb und beantworten gern Deine Fragen rund um das Thema Ausbildung. Außerdem geben sie Dir Tipps rund um das Bewerbungs- und Auswahlverfahren.

Interessiert? Mehr Infos findest Du hier!

Termin: Montag-Donnerstag, 24.-27. Februar 2020

Teilnahme: kostenlos, online-Anmeldung

Adresse: Die unterschiedlichen Veranstaltungsorte und alle teilnehmenden Ausbildungsunternehmen findest Du hier.

Ausbildungsmesse für den Einzelhandel „Verkauf Dich gut!“ am 27. Februar 2020

Kaufen und verkaufen ist Dein Ding? Du suchst momentan nach einem Ausbildungsplatz? Dann „Verkauf Dich gut!“ bei der gleichnamigen Ausbildungsmesse für den Einzelhandel am 27. Februar 2020. Hier erwarten Dich Ausbildungsbetriebe aus dem Einzelhandel in Hamburg aus den Branchen

  • Mode / Textil
  • Drogerie
  • Lebensmittel
  • Möbel- und Einrichtungshäuser
  • Telekommunikation
  • Kinder- und Babyausstattung und weitere

Informiere Dich über Möglichkeiten einer Ausbildung und knüpfe auf der Messe Kontakte zu Arbeitgeber/innen! Du hast schon eine Bewerbungsmappe angelegt? Dann bring sie gern mit.

Interessiert? Mehr Infos findest Du hier!

Termin: Donnerstag, 27. Februar 2020, 10-15.00 Uhr

Teilnahme: kostenlos

Adresse: Agentur für Arbeit Hamburg, Kurt-Schumacher-Allee 16, 20097 Hamburg

Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten am 5. März 2020

Schweinehund, hasta luego! Ran an die Hausarbeit! Das Schreibzentrum des Universitätskollegs begrüßt Studierende aller Fakultäten am 5. März in der Staats- und Universitätsbibliothek zur 9. Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten.

Studierende, die ein Schreibprojekt beginnen, bearbeiten oder beenden wollten, erhalten vielfältige Unterstützung. In entspannter Atmosphäre unter Gleichgesinnten und fachkundiger Anleitung werden Hausarbeiten weitergeschrieben und Abschlussarbeiten feingeschliffen. Ein vielfältiges Workshop-Angebot von A wie Arbeitsplan bis Z wie Zitieren vermittelt dabei viel Wissenswertes über das wissenschaftliche Schreiben.

Das Team des Schreibzentrums organisiert die Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek. Unterstützt werden sie dabei von Kolleg/innen des Universitätskollegs sowie der Zentralen Studienberatung und Psychologischen Beratung (ZSPB).

Mehr Infos findest Du hier!

Termin: Donnerstag, 5. März 2020, 16-24.00 Uhr

Teilnahme: kostenlos

Adresse: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

Info-Abend der Laborberufe am 18. März 2020

Besichtige die modernen Labore der Beruflichen Schule Chemie, Biologie, Pharmazie, Agrarwirtschaft (BS06) und komme mit den Auszubildenden und Lehrkräften ins Gespräch. Am Info-Abend der Laborberufe kannst Du hier spannende Ausbildungsgänge mit Zukunft kennenlernen:

  • CTA – Chemisch-technische Assistenz in 2 Jahren
  • BIM – Bergedorfer Integrationsmodell (CTA + Abitur in 4 Jahren)
  • BTA – Biologisch-technische Assistenz in 2 Jahren
  • PTA – Pharmazeutisch-technische Assistenz in 2 ½ Jahren

 Mehr Infos findest Du hier!

Termin: Mittwoch, 18. März 2020, 17.30-20.00 Uhr

Teilnahme: kostenlos

Adresse: Berufliche Schule Chemie, Biologie, Pharmazie, Agrarwirtschaft (BS06), Raum 3.205 und 3.206, Billwerder Billdeich 614, 21033 Hamburg

karriere:dual – Die Messe für duale Studiengänge am 21. März 2020

Auf der Messe karriere:dual erhältst Du einen Überblick zu dualen Studiengängen in der Region Hamburg und Norddeutschland und kannst zugleich Kontakte für konkrete Bewerbungen bei Ausbildungsbetrieben knüpfen. 50 Aussteller – Unternehmen, Hochschulen, Akademien – präsentieren sich am 21. März 2020 im meerBiZ (Berufsinformationszentrum) in Hamburg-Mitte. Podiumsveranstaltungen, Beratung vor Ort und ein Bewerbungsmappencheck runden das Programm ab.

Mehr Infos findest Du hier!

Termin: Samstag, 21. März 2020, 10-15.00 Uhr

Teilnahme: kostenlos

Adresse: meerBiZ, Kurt-Schumacher-Allee 16, 20097 Hamburg

Auf in die Welt-Messe am 21. März 2020

Es ist die Messe für gepackte Koffer und vollgestempelte Reisepässe, für Kribbeln im Bauch und Glücksgefühle im ganzen Körper. Die Auf in die Welt-Messe bietet Dir Informationen zu Austausch-Organisationen und Sprachreiseanbieter, Fachvorträge von Expert/innen, Erfahrungsberichte ehemaliger Programmteilnehmer/innen sowie Stipendien und Finanzierungsmöglichkeiten Deines Auslandsaufenthalt.

Mehr Infos findest Du hier!

Termin: Samstag, 21. März 2020, 10-16.00 Uhr

Teilnahme: kostenlos

Adresse: HanseMerkur-Haus, Siegfried-Wedells-Platz 1, 20354 Hamburg

TALENTE kompakt am 31. März 2020

Finde Deinen Traum-Ausbildungsplatz oder Dein Wunschstudium auf der 16. TALENTE kompakt, die Ausbildungs- und Studienmesse in der Barclaycard Arena Hamburg. Auf der TALENTE kompakt stellen rund 100 namhafte Unternehmen und Hochschulen aus unterschiedlichsten Branchen ihre Ausbildungsplätze und Studienmöglichkeiten vor. Mehr als 5.000 freie Lehrstellen und Studienplätze warten auf Dich!

Mehr Infos findest Du hier!

Termin: Dienstag, 31. März 2020, 9-16.00 Uhr

Teilnahme: kostenlos (online-Anmeldung)

Adresse: Barclaycard Arena, Sylvesterallee 10, 22525 Hamburg

Einfach machen: 15 ungewöhnliche Methoden, um weniger zu grübeln

Studium abbrechen? Was werden Mama und Papa dazu sagen? Und was passiert mit dem Bafög? Dann doch die Uni durchziehen? Oder vielleicht doch noch für eine Ausbildung bewerben? Haben Studienaussteiger/innen überhaupt Chancen? Wie wäre es mit einem Fachwechsel? (…)

Kennst du das? Dein Gedankenkarussell dreht sich wild, du selbst fühlst dich allerdings komplett gelähmt. Du findest keinen Anfang. Aber auch kein Ende. Wir sagen: Stopp! Stopp mit diesem Kopfchaos! Wir laden dich ein, weniger zu grübeln und einfach zu machen. Mit 15 ungewöhnlichen Methoden und Übungen schenken wir dir einen Werkzeugkasten gegen das Gedankenchaos. Frei nach dem Motto: Gedanken zähmen für Einsteiger.

 

  1. Der Anti-Grübel-Vertrag

Setze einen Anti-Grübel-Vertrag mit dir selbst auf. Darauf kann zum Beispiel stehen: „Ich, Claudia Musterfrau, beschließe hiermit fröhlich und feierlich, ab heute, den 1. Januar 2020, weniger zu grübeln und einfach zu machen, in guten wie in schlechten Tagen.“ Unterschreibe deinen Vertrag und hänge ihn an einen Ort, wo du ihn gut und regelmäßig sehen kannst. Allein der Anblick und dein „offizieller“ Beschluss werden dich tagtäglich daran erinnern, dein Gedankenchaos mit den erlernten Methoden regelmäßig zu hinterfragen.

 

  1. Die Zehen-Wackel-Methode

Weiterstudieren? Ja? Nein? Jein? Vielleicht? Deine Gedanken drehen sich im Kreis und lassen sich nur schwer kontrollieren? Eine absolut simple Methode, das Grübeln zu stoppen: Wackle mit den beiden großen Zehen. Ja, du hast richtig gelesen. Zahlreiche Menschen machen das bereits unbewusst in belastenden Situationen. Wozu das gut sein soll? Um die Zehen zu bewegen, muss dein Gehirn etwas von seiner durch den Gedankenkreislauf geblockten Energie abzweigen. Außerdem wird durch die Zehenbewegung die Muskelanspannung gelöst. Kurzum: Das Zehengewackle bewirkt eine psychische und physische Entspannung. Devise: Nicht die Gedanken, sondern die Zehen kreisen lassen.

 

  1. Der zehn Minuten-Trick

Der zehn-Minuten-Trick ist eine höchstwirksame psychologische List! Schreibe dir die drei wichtigsten unerledigten Aufgaben auf, vor denen du dich seit Wochen drückst. Zum Beispiel: Deine Hausarbeit schreiben, den Bafög-Antrag fertigstellen, nach einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz suchen, oder, oder, oder. Wähle nun eine Aufgabe aus und beschäftige dich zehn Minuten lang ausschließlich mit der Aufgabe. Fertig. Das klingt vielleicht unspektakulär. Denn was sind schon zehn Minuten? Zehn Minuten sind kurz, das sieht selbst dein innerer Schweinehund ein. Das ist auch der Clou an diesem Trick: Du schaffst es, anzufangen. Wenn du jetzt schon dabei bist, kommst du meistens richtig in Schwung. Schwer ist ja oft nur der Anfang. Wichtig: Hast du nach zehn Minuten wirklich keine Lust mehr weiterzumachen, dann zwinge dich nicht dazu. Sonst klappt der Trick nächstes Mal nicht mehr. Schließlich ist der Deal: zehn Minuten!

 

  1. Kurzmeditation für Eilige

„Ich muss noch … erledigen!“, „Ich habe … vergessen!“, „Ich mache mir Sorgen, dass…“, „Das habe ich nicht gut genug gemacht!“ Hast du diesen einen Gedanken, der dich wie ein Folterknecht schon den ganzen Tag quält? Wie wäre es mit einer Kurzmeditation? Gehe auf pixelthoughts.co und gib dort deinen Grübel-Gedanken ein. Schau den kurzen Animationsfilm an. Wir wetten mit dir: Innerhalb einer Minute bist du den Missetäter los.

 

  1. Mülltrennung: Der freundliche Denker

Du hast einen hartnäckigen Gedanken, der dich immer wieder heimsucht. Schmeiß ihn bewusst in die Tonne. Die Mülltrennungs-Methode läuft so: Stelle dir vor, da stehen fünf Mülltonnen. Gib ihnen Namen. Die Tonnen können heißen: Sabotage-Sondermüll, destruktiver Gedanken-Restmüll, altes Familiengemüse, traurige Erinnerungen, gemischter Unfrieden aller Art. Du kannst dir natürlich aus selber Namen für deine Mülltonnen überlegen. Schmeiße nun deine negativen Gedanken weg. Dabei sortierst du deinen Kopf-Müll und trennst ihn, Tonne für Tonne. Vergiss den Deckel am Schluss nicht!

 

  1. Das Schlecht-über-mich-denken-Glas

Kennst du das? Du hast eine Aufgabe. Du denkst an diese Aufgabe. Du kommst nicht zu Potte. Du machst dich schlecht. Und die Aufgabe: Die gehst du trotzdem nicht an. Dann, kurz vor Schluss, rockst du das Ding in lächerlichen fünf Minuten. Die Frage ist doch: Was hättest du in der ganzen Grübel-Zeit nur Tolles anstellen können? Um dich für diese Problematik zu sensibilisieren, kannst du ein Schlecht-über-mich-denken-Glas einführen: Für jeden schlechten Gedanken, mit dem du dich fertig machst, weil du noch etwas erledigen musst, wandern 50 Cent in dieses „Dunkle-Gedanken-Glas“. Schaue dir das Glas am Ende des Tages an. Ist es voll oder ist es leer? Überlege dir, was du in Zukunft mit dem Geld und deiner „Dunklen-Gedanken-Zeit“ anfangen möchtest.

 

  1. Drei-gute-Dinge-des-Tages

Gedanken lassen sich trainieren. Auch die guten! Wie legst du den Fokus auf die positiven Seiten des Lebens? Ganz einfach: Während des Tages sammelst du gedanklich all die schönen Momente und positiven Erkenntnisse, um dann abends die „Top-3-guten-Dinge-des-Tages“ auf einen Zettel zu schreiben und mit diesen Gedanken dann schlafen zu gehen.

 

  1. Der Stopp-Trick

Grübeln ist meist eine enorm selbstkritische Reflexion. Es fokussiert sich auf Vergangenes, Defizite, Fehler und Negatives. Das unterscheidet das Grübeln vom lösungs- und handlungsorientierten Denken. Mit dem Stopp-Trick kannst du das Negativ-Denken frühzeitig verhindern. Immer wenn ein schlechter Gedanke aufploppt und du anfängst zu grübeln, sagst du STOPP! Eine erweiterte Version der Stopp-Methode ist die „Wer spricht da?“-Übung. Wenn Gedanken seltsam anmuten, frage mit Humor: „Hallo? Stopp! Halt! Wer spricht da? Das bin nicht ich!“ Und: „Das nehme ich nicht ernst. Annahme verweigert! Ich schicke diese Gedanken gleich weiter.“

 

  1. Peripatetische Methode

Wo sich nichts rührt, kann sich nichts Neues entwickeln. Die Kreativitätsforschung ist sich darüber einig, dass Kreativität immer auch durch körperliche Bewegung in Gang und zum Fließen kommt. Schon die alten Griechen nutzten Bewegung, um den Geist auf Trab zu bringen. Die antiken Philosophen diskutierten am liebsten ihre Ideen, während sie in den schattigen Wandelgängen der Schulen auf und ab gingen. Mit dieser „peripatetischen Methode“ bewegten die Philosophen beim Spazierengehen Schritt für Schritt neue Gedankengänge. Du badest heute mal wieder in deiner Grübelsuppe? Gehe mindestens 15 Minuten an die frische Luft.

 

  1. Der Duft-Umschaltknopf

Hmm… riecht lecker. Es gibt Düfte, die erinnern an früher, an schöne Momente, manchmal sogar ganz unbewusst. Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass Gerüche Handlungen, Stimmungen und Emotionen beeinflussen. Und einmal herausgefunden, was dir guttut, welcher Duft dich derart berührt, besitzt du im wahrsten Sinne des Wortes einen duften Umschaltknopf in sämtlichen Stresssituationen. Also gehe der Frage nach, welcher Geruch dich beruhigt und entspannt. Der Duft von Lavendel? Der Geruch von Lebkuchen? Außerdem: Welche Aromen beleben und aktivieren dich? Hast du es herausgefunden? Dann nutze diese Wunderwaffe und belebe dich in „schwachen“ Momenten.

 

  1. Die doppelte-Atem-Entspannung

„Wie spät ist es? Es ist genau jetzt.“ Entspann dich! Mach dich locker mit dieser einfachen Atemübung: Atme etwa doppelt so lange aus wie ein. Wenn du beispielsweise fünf Sekunden lang einatmest, versuche, deine Ausatmung zehn Sekunden in die Länge zu ziehen. Einfach bewusst sehr langsam ausatmen. Das entspannt ungemein.

 

  1. Der Routine-Brecher

„Mache jeden Tag etwas, wovor Du Angst hast“, sagte einst Eleanor Roosevelt. Ein guter Rat. Pflege den kleinen Rebellen in dir. Brich bewusst deine Routinen! Damit brichst du auch deine negativen Denkmuster und Aktivitäten. Du trinkst gerne gemütlich im Bett Kaffee? Stell dich einfach mal ans Fenster mit deiner Tasse. Du gehst immer den gleichen Weg zur Arbeit? Nimm den etwas längeren Weg durch den Park! Du spazierst nach der Vorlesung immer gleich nach Hause? Setze dich heute eine Stunde in die Uni-Bib! Die Gedanken werden sich verändern, die kreativen Ideen häufen – wetten?

 

  1. Die Countdown-Methode

Auch eine Möglichkeit, um den Grübelprozess zu bremsen: Lasse ihn ganz bewusst für einen definierten Zeitraum zu. Also erst gar nicht versuchen, ihn zu unterbinden. Stelle einen Wecker oder die Timerfunktion deines Smartphones auf genau fünf Minuten. Beschäftige dich dann in Gedanken bewusst mit dem Ereignis bzw. das Thema, das in deinem Kopf kreist. Nach Ablauf der Zeit stellst du dir folgende Fragen: Habe ich neue Erkenntnisse gewonnen? (Wenn ja, welche?) Ist mir etwas klarer geworden? (Was genau?) Geht es mir jetzt besser? Auch wenn du alle Fragen mit Nein beantwortest – macht nichts! Das bewusst zeitbegrenzte, intensive Grübeln und das nachfolgende Reflektieren führen oft zu einem neuen Zugang oder einer Distanzierung deiner negativen Gedanken. Das wiederum erleichtert die Unterbrechung des Gedankenkreislaufs.

 

  1. Perfekt imperfekt

Fehler entdeckt? Das muss so! Du leidest unter einem „inneren Perfektionisten“?  Übe dich darin, kleine Dinge in aller Einfachheit abzuschließen. Sage öfters einmal: „Das ist jetzt so fertig. In dieser Form ist diese Sache für hier und heute abgeschlossen.“

 

  1. Die Torhüter-Übung

Diese Methode geht auf den Mönch Evagrius Ponticus zurück. Für viele Menschen ist die Torhüter-Übung bei Grübelzwängen unheimlich entlastend. Stelle dir vor, (negative) Gedanken seien wie Gäste, die an deine „Tür“ klopfen und um Einlass bitten. Du selbst bist dabei quasi der Türhüter, der die anklopfenden Gedanken befragt, was sie dir denn mitzuteilen haben. Frage dich: Welches Gefühl verbirgt sich hinter dem Grübelgedanken? Welches (unerfüllte) Bedürfnis? Welche Sehnsucht? Sprich: Was will dir ein Gedanke sagen, warum und wozu ist er da? Was ist seine Funktion und damit sein Sinn? Auch wenn du negative Gedanken nun einfach nicht „hereinlässt“, hast du diese doch ernst genommen und den in ihnen verborgenen Sinn erkannt.

 

 

 

 

 

 

 

BTA statt B.A.

Studieren? Ausbildung? Manchmal braucht es für die Berufsfindung einfach Umwege. Nach dem Abi wusste Fabian Pohlmann noch nicht genau, wohin es gehen soll. Er beschloss dennoch, es mit der Uni zu versuchen. Nach zwei Semestern war jedoch Schluss. Pohlmann wechselte an die School of Life Science Hamburg und begann eine Ausbildung zum Biologisch-technischen Assistenten (BTA). Inzwischen ist er sich sicher: „Wer überlegt, BTA zu machen: Go for it! Es ist super interessant.“

 

Zum Glück verschätzt

„Wer erfolgreich sein will, muss ein Studium abschließen. Und außerdem wird man immer gefragt: Was studierst du denn nach dem Abi?“ So erinnert sich Fabian Pohlmann an die eigene und die Erwartungshaltung seines Umfeldes, als das Ende der Schulzeit näher rückte. Im Rückblick sagt er: „Eigentlich steckte ich noch mitten in der Selbstfindung – was will ich eigentlich, was passt zu mir? Ich hab dann einfach beschlossen, Sozialökonomie zu studieren.“ Warum Sozialökonomie? „Das ist ein Mix aus vier Hauptfächern, später kann man kann sich auf eines der Fächer spezialisieren. Diese Wahlmöglichkeit fand ich gut – erst mal ein bisschen reinschnuppern und dann entscheiden, was mich interessiert.“ Pohlmanns Plan ging jedoch nicht auf. Nach dem zweiten Semester entschied er sich, aus dem Studium auszusteigen. Selbstkritisch merkt er an: „Das lag nicht nur an der Fächerwahl, Studieren ist einfach nichts für mich. Man muss sich selbst schon gut motivieren und strukturieren können. Das ist nicht meine Stärke, darum habe ich dann auch irgendwann gemerkt, dass ich mit dem Lernen zuhause nicht mehr hinterherkomme.“

 

Verständnis und Verwunderung

Fabian Pohlmann zieht – wie er es beschreibt – „die Reißleine“. Seine Familie und die Freund/innen stehen hinter seiner Entscheidung. „Als ich mit dem Thema zum ersten Mal ankam, haben sie schon gefragt: Hast du dir das gut überlegt? Aber im Großen und Ganzen war die Botschaft: Wenn das nichts für dich ist, dann hör auf.“ Verwundert zeigten sich – ganz unerwartet – die Kommiliton/innen. „Die Leute, mit denen ich an der Uni Kontakt hatte, konnten meine Entscheidung nicht so wirklich nachvollziehen“, berichtet Pohlmann.

 

Gut beraten bei der Agentur für Arbeit

Weil ihm die Recherche nach Ausbildungsberufen auf eigene Faust zu schleppend lief und er eine weitere Fehlentscheidung vermeiden wollte, suchte Fabian Pohlmann Unterstützung bei der Agentur für Arbeit. „Ich wusste inzwischen, dass ich beruflich im Gesundheitswesen arbeiten möchte, am liebsten in einem naturwissenschaftlich angehauchten Aufgabengebiet. Auf BTA bin ich aber erst durch diese Beratung gestoßen.“ Den Beratungstermin bei der Agentur für Arbeit erlebt Fabian Pohlmann als rundum positiv. „Mein Berater hat erst mal versucht, mich als Persönlichkeit einzuschätzen und rauszufinden, was mir eigentlich liegt. Dazu haben wir zum Beispiel über meine Interessen und Freizeitaktivitäten gesprochen. Er ist wirklich gut auf meine Wünsche und Fragen eingegangen; wir haben dann gemeinsam geguckt, was passen könnte. Nach dem Gespräch war dann für mich klar: BTA soll’s werden!“

 

Lust statt Frust

Im Zuge der Beratung erfährt Pohlmann von der School of Life Science Hamburg. Die unmittelbare Anbindung ans UKE macht die Schule für ihn besonders reizvoll. Nun kann er etwa seine vorgeschriebenen Praktika in den Laboren des UKE absolvieren. Im Vergleich zu seinen Erfahrungen aus dem Studium schätzt Pohlmann an der Ausbildung neben den Inhalten vor allem auch die klare Struktur. „Mir hilft es total, dass wir zum Beispiel feste Abgabefristen haben. An der Uni ist es mir immer schwergefallen, mich rechtzeitig aufzuraffen und zu motivieren. Damit habe ich hier gar keine Probleme mehr.“ Auch das Lernen im Klassenverband sieht er als großen Vorteil. „Durch die Einführungstage konnten wir uns gut kennenlernen und es ist viel schneller eine Gemeinschaft entstanden. An der Uni muss man ja überhaupt erst mal Leute kennenlernen. Und dann lernt man ja oft sehr für sich und vereinzelt. Das war für mich auch so ein unterschwelliger Konkurrenzkampf. Fabian Pohlmann ist überzeugt: „BTA ist genau das Richtige für mich. Wenn ich von der Uni kam, war ich froh, endlich Freizeit zu haben. Natürlich finde ich Freizeit immer noch toll. Aber jetzt komme ich ohne das Gefühl nach Hause, endlich eine Last loswerden zu können. Ich habe einfach Lust auf das, was ich mache.“

 

Alles zur Ausbildung an der School of Life Science Hamburg findest du hier:

https://www.schooloflifescience.de/

Gute Aussichten: BTA statt Wetter

Merle Wolpert hatte klare Vorstellungen davon, wie es nach der Schule weitergehen sollte: Sie verwirklichte ihren Kindertraum und studierte Meteorologie. Schon bald zogen jedoch dunkle Wolken auf. Statt sich im Nebel zu verlieren, sorgte Merle tatkräftig für den Abzug des Tiefdruckgebiets: Sie stellte ihre Studienentscheidung selbstkritisch auf den Prüfstand – und entschied sich für eine Ausbildung zur Biologisch-technischen Assistentin (BTA). Seitdem strahlt ihr Himmel wieder blau.

 

Über den Schatten springen

Ihren Studienversuch bereut Merle Wolpert nicht: „Meteorologie hat mich schon als Kind interessiert, darum habe ich gleich nach der Schule mit der Uni losgelegt“, erzählt sie. „Es hat mir auch tatsächlich irre Spaß gemacht.“ Ihr wurde dennoch schnell klar: Der berufliche Alltag später passt nicht zu ihr. „Meteorologie bedeutet, viele Daten auszuwerten. Ich kann mir für mich aber nicht vorstellen, den ganzen Tag am Computer zu sitzen und Wettermodelle zu berechnen.“ Nach drei Semestern beschließt sie, aus dem Studium auszusteigen. Leicht fiel ihr diese Entscheidung nicht: „Was ich anfange, möchte ich auch zu Ende bringen. Und wenn man ein Studium beginnt, geht man ja nicht davon aus, dass man es abbricht. Sondern denkt: Das ziehe ich durch!“ Dass sie sich dennoch gegen das Durchziehen entscheiden konnte, sieht Merle Wolpert daher auch als persönliche Lernerfahrung. „Vorher hab ich auch immer gedacht: Warum brechen Leute ihr Studium ab? Haben die sich nicht vorher gut überlegt, was sie wollen? Inzwischen weiß ich aus eigener Erfahrung: Man kann vorher nicht alles wissen!“.

 

With a little Help

Merles Familie und Freunde unterstützen sie auf der Suche nach einer Alternative zum Studium: „Alle in meinem Umfeld haben die Entscheidung toll aufgenommen und mir geholfen, dann das Richtige zu finden.“ Dass es in Richtung Biologie und Chemie gehen soll, wird Merle schnell klar. Wie der nächste Ausbildungsschritt aussehen soll, bleibt jedoch erst einmal unklar. Nochmal Uni? Ausbildung? Und wenn ja, welche? Der entscheidende Tipp kommt von Merles Mutter. „Über den Kontakt zu einer Freundin wusste sie von dem Berufsbild. Sie hat mir dann geholfen, Infos zur Ausbildung zu finden. Als die Idee BTA-Ausbildung geboren war, ging es dann auch recht schnell ans Bewerben“, berichtet Merle.

 

Du zweifelst an deinem Studium? Merles Tipp für dich:

„Ich würde hinterfragen: Woher kommen die Zweifel? Komme ich inhaltlich mit, aber es interessiert mich nicht? Komme ich nicht mit, könnte es aber mit Nachhilfe schaffen? Dann muss man ja auch nicht gleich abbrechen. Oder ist es wirklich so, dass ich den Stoff einfach nicht bewältigen kann? Da muss man genau hingucken. Auf jeden Fall die Zweifel ernst nehmen! Bloß nicht beiseiteschieben und hoffen, das wird schon.“

 

Die Chemie stimmt

Ihre Ausbildung zur BTA absolviert Merle Wolpert jetzt an der School of Life Science Hamburg. Ausschlaggebend für ihre Entscheidung: die Atmosphäre, die sie beim Probetag aufsaugen konnte. „Ich hatte schon die Zusage einer anderen Schule. Hier an der SLS waren aber alle so nett, es hat einfach alles gepasst. Da fiel mir die Entscheidung dann leicht, meine Ausbildung hier zu beginnen.“ Besonders gefällt Merle die Mischung aus Theorie und Praxis. „Im Labor haben wir alle viel Spaß“, lacht sie. Aber auch die Theorie ist inzwischen mehr Lust als Frust. Das liegt auch am Aufbau der Ausbildung: Je drei Wochen lang widmen sich alle Schüler/innen einem Themenblock, der mit einer Klausur abgeschlossen wird. „Das ist ziemlich gut aufgebaut“, findet Merle. „Wir haben wirklich Zeit, tief in die Inhalte einzusteigen.“

 

Ist BTA was für dich? Merles Tipp:

„Wer die Ausbildung machen möchte, sollte natürlich naturwissenschaftlich interessiert sein. Englischkenntnisse schaden ebenfalls nicht. Außerdem braucht man den Willen, über die Petrischale hinauszublicken. Zu den Ausbildungsfächern gehört auch Ethik. Das ist angesichts der medizinischen Entwicklungen für die Zukunft auch echt wichtig.“

 

Am deutlichsten erlebt Merle Wolpert den Unterschied zu ihrer Uni-Zeit in der Interaktion zwischen Lernenden und Lehrenden. „Wir können mehr Fragen stellen und Aufgaben viel unmittelbarer mit den Lehrenden besprechen. Auch im Labor steht immer eine Lehrkraft für unsere Fragen bereit. Man fühlt sich einfach viel weniger alleingelassen“, lautet ihr Fazit. Und später? Forschung? Industrie? Krankenhaus? Mit der Entscheidung, in welche Richtung es im Berufsleben gehen soll, lässt Merle sich noch Zeit: „Ich glaube, bei der Entscheidung helfen die Praktika. Da merke ich sicher am besten, was mir Spaß bringt und was ich wirklich machen möchte.“

 

Alles zur Ausbildung an der School of Life Science Hamburg findest du hier:

https://www.schooloflifescience.de/