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Webseiten gestalten, Verpackungen designen oder Print-Magazine layouten? Als ausgebildete/r Kommunikationsdesigner/-in stehen einem alle kreativen, gestalterischen Berufsfelder offen. Auch Lina Gerke (23) ist hierin wunschlos glücklich: Nachdem sie aus einer Ausbildung zur Tischlerin und dem Studium der Holzwirtschaft vorzeitig ausstieg, fand sie in der Ausbildung zur Grafikerin und Kommunikationsdesignerin an der Freien Schule für Gestaltung (FSG) endlich ihre Berufung. 

Da es Lina Gerke von Beginn an wichtig war, handwerkliche Fähigkeiten zu besitzen, entschied sie sich zunächst für eine Ausbildung zur Tischlerin. „Da mir die Fähigkeiten, die ich im ersten Jahr der Ausbildung erlernt hatte, reichten, stieg ich aus. Das Thema Holz und die damit zusammenhängende Ökologie haben mich jedoch noch nicht losgelassen, daher entschied ich mich für den Studiengang Holzwirtschaft an der Uni Hamburg.“ Doch die 23-Jährige merkte schnell, dass ihr der Bereich der Naturwissenschaften nicht wirklich lag, und so stieg sie schon nach sechs Wochen auch hier aus. „Ich realisierte bereits während das Studiums schnell, dass ich einen Plan B brauche und bewarb mich an der FSG. Kunst und Fotografie haben mich schon mein Leben lang begleitet, weshalb mir ein Wechsel in diese Branche passend erschien.“ 

Lina entschied sich für die dreijährige schulische Ausbildung zur Kommunikationsdesignerin. Später kann man sich hier zwischen den Schwerpunkten in den Bereichen Screen Designer/-in, Magazinlayouter/-in, Designer/-in, Illustrator/-in oder Art Director/-in entscheiden, um sich so zu spezialisieren. Die Schüler, die lieber mehr Praxis in ihrer Ausbildung wünschen,  können während ihrer Zeit an der FSG mehrmonatige Praktika bei Werbe- und Designagenturen oder bei Verlagen absolvieren. Für alle, die vorher schon während eines Studiums gewisse Grundkenntnisse erworben haben, besteht die Möglichkeit eines Quereinstiegs in das 2. oder 3. Semester.  

Besonders der praxisorientierte Unterricht sagte Lina zu: „Die Dozenten arbeiten alle hauptberuflich in der Branche, die sie unterrichten. Das heißt, jeder der Lehrenden weiß, was in seinem Tätigkeitsfeld gerade besonders gefragt ist.“ Durch die individuelle Zusammenstellung der Kurspläne werden die persönlichen Stärken der Schüler und ihre Interessen besonders berücksichtigt und gefördert. „Die vielfältigen Kooperationsmodelle mit Partneragenturen schaffen neben Praxisnähe auch eine gute Einschätzung, in welchem Bereich die Absolventen später arbeiten möchten“, erklärt Schulleiterin Silvie Hartmann.  

Auch Lina ist mehr als zufrieden, endlich das passende Berufsbild für sich gefunden zu haben. Sie steigt demnächst als Werkstudentin bei einer Agentur ein, freut sich auf die Herausforderungen und „alle Überraschungen, die noch auf mich zukommen“.  

Nächstmöglicher Einstiegstermin in die Ausbildung an der FSG: 1. Oktober 2017
Folgender Einstiegstermin: 1. April 2018 

Silvie Hartmann

Freie Schule für Gestaltung (FSG) Zurück